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02. Juli 2009

Experten raten zu Vorsicht bei Aktienanleihen



Frankfurt/Main - Anlageexperten raten zu höchster Vorsicht bei lukrativ erscheinenden Aktienanleihen. Zwar würden derzeit weit über dem Marktdurchschnitt liegende Zinsen von beispielsweise 15 Prozent geboten, erklärt die ING-DiBa in Frankfurt am Main. Doch seien die Risiken entsprechend sehr hoch.

Anlegern in Aktienanleihen kann ein «dickes Ende» drohen: Die ausgebende Bank darf bei Fälligkeit wählen, ob sie das eingesetzte Kapital in Geld oder in einer zuvor festgelegten Zahl von Aktien zurückzahlt. Sind beispielsweise für 1.000 Euro Nennwert 200 Aktien eines bestimmten Unternehmens vereinbart, bekäme der Anleger bei einem Kurseinbruch auf 2,50 Euro pro Aktien nur noch die Hälfte seines Einsatzes zurück, trotz der hohen Zinsen unter Umständen ein sattes Minusgeschäft.

Lesen Sie auch: WSJ: US-Börsenaufsicht will Banken wegen Anleihen verklagen

Gut vier Jahre nach dem Ausbruch der US-Hypothekenkrise holen die amerikanischen Behörden offenbar zu einem Rundumschlag gegen Wall Street aus. Die Börsenaufsicht SEC prüfe Klagen gegen mehrere Großbanken wegen ihrer Rolle in der Finanzkrise, sagten informierte Personen. Gemäß SEC-Verfahrensrichtlinen würden die Institute zunächst in einer sogenannten "Wells Notice" darüber informiert, dass rechtliche Schritte in Erwägung gezogen werden.  zur Nachricht >>


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