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Ikea-Gründer war laut Buch tiefer in Nazi-Aktivitäten verstrickt

veröffentlicht am 24.08.2011


Der IKEA-Gründer Ingvar Kamprad hat offenbar in seiner Jugend engere Beziehungen zu den Nationalsozialisten unterhalten als bislang bekannt. Die schwedische Autorin und Journalistin Elisabeth Asbrink schreibt in einem neuen Buch, der schwedische Geheimdienst habe eine Akte über Kamprad angelegt und heimlich dessen Briefe geöffnet. Kamprad habe "eine Art Funktionärsposition" bei einer nationalsozialistischen Jugendorganisation innegehabt, heißt es in dem Buch.

 

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Stockholm - Der IKEA-Gründer Ingvar Kamprad hat offenbar in seiner Jugend engere Beziehungen zu den Nationalsozialisten unterhalten als bislang bekannt. Die schwedische Autorin und Journalistin Elisabeth Asbrink schreibt in einem neuen Buch, der schwedische Geheimdienst habe eine Akte über Kamprad angelegt und heimlich dessen Briefe geöffnet. Kamprad habe "eine Art Funktionärsposition" bei einer nationalsozialistischen Jugendorganisation innegehabt, heißt es in dem Buch. Bis mindestens 1950 soll er Kontakt zu Nazi-Sympathisanten gehabt haben - und damit zwei Jahre länger als Kamprad bislang zugegeben hatte. Sein Sprecher Per Heggenes sagte am Mittwoch der Nachrichtenagentur AP, Kamprad habe von der Akte nichts gewusst und betrachte seine damaligen Aktivitäten nach wie vor als "größten Fehler" seines Lebens.  (© AP)


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