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01. Juli 2009

GM und Ford halten Produktion in Russland an



Moskau - Die US-Autoriesen General Motors (GM) und Ford legen wegen des Einbruchs der Nachfrage in Russland Produktionspausen ein. Der bisherige Opel-Mutterkonzern GM teilte am Mittwoch mit, in der brandneuen Fabrik bei St. Petersburg sollten die Bänder bis Ende August stillstehen. Ford schließt nach Angaben einer Sprecherin sein ebenfalls in der Region von St. Petersburg gelegenes Werk bis 13. Juli.

Ausländische Autohersteller hatten sich in den vergangenen Jahren des Ölbooms in Russland bemüht, vom steigenden Wohlstand in der Mittelschicht des Landes zu profitieren. Russland war auf dem Weg, zum größten europäischen Automarkt zu werden, mit jährlichen Zuwachsraten um 25 Prozent.

Die globale Finanzkrise jedoch ließ die Verkäufe scharf einbrechen: Knappe Kredite und steigende Arbeitslosigkeit führten nach Angaben eines Verbandes westeuropäischer Unternehmen in Russland zu einem Rückgang der Neuwagenverkäufe um 47 Prozent in den ersten fünf Monaten des Jahres im Vergleich zum Vorjahr.


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