Wulff rechnet mit baldiger Klärung im Machtkampf Porsche-VW
veröffentlicht am 01.07.2009

© AUDI AG
Im Machtkampf zwischen den Autokonzernen Porsche und Volkswagen rechnet der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff mit mehr Klarheit innerhalb der nächsten zwei Wochen. Am 16. Juli feiert die VW-Tochter Audi 100-jähriges Bestehen, zu der alle wichtigen Führungspersönlichkeiten der beiden Konzerne erwartet werden.
Hamburg - Im Machtkampf zwischen den Autokonzernen Porsche und Volkswagen rechnet der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff mit mehr Klarheit innerhalb der nächsten zwei Wochen. Am 16. Juli feiert die VW-Tochter Audi 100-jähriges Bestehen, zu der alle wichtigen Führungspersönlichkeiten der beiden Konzerne erwartet werden. Zuvor müssten VW und die Porsche aber noch Aufsichtsratssitzungen abhalten, um über wichtige Zukunftsprojekte zu entscheiden, sagte Christian Wulff der «Zeit».
«Dann wird es Klarheit geben», fügte Wulff hinzu. Eine Fortsetzung der Diskussion über die Sommerpause sei für beide Unternehmen schädlich, sagte er. Anfang der Woche hatte Porsche einen Vorschlag von Volkswagen zurückgewiesen, der den Kauf von 49-Prozent an Porsche durch die Wolfsburger für drei bis vier Milliarden Euro vorsah.
Zuletzt war der Einstieg des Emirats Katar beim hoch verschuldeten Sportwagenbauer Porsche einen Schritt näher gerückt. Der Staatsfonds des Emirats hat ein Angebot vorgelegt, das den Einstieg bei der Porsche Holding SE und den Kauf der Optionen auf VW-Aktien beschreibt, wie Porsche mitgeteilt hatte. Porsche hält Optionen auf rund 24 Prozent der VW-Stammaktien und knapp 51 Prozent an Europas größtem Autobauer. (© AP)




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