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20. Mai 2009

Wulff zeigt sich offen für Einstieg eines Investors



Stuttgart - Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff ist offen für den Einstieg eines Investors bei dem geplanten neuen Automobilgiganten aus Volkswagen und Porsche. Wulff sagte am Mittwochabend der Nachrichtenagentur AP: «Selbstverständlich bin ich für Aktionäre aus dem In- und Ausland. Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht.» In der jetzigen Lage sei Liquidität sehr wichtig. Volkswagen habe in den Familien Porsche und Piëch einen verlässlichen Mehrheitsaktionär und Niedersachsen sei stabiler Minderheitsaktionär.

Der CDU-Politiker sagte, die Schaffung eines neuen Konzerns würde zu großen Synergieeffekten führen. Er sei überzeugt, dass da etwas Gutes entstehe. Es müsse aber «fair zugehen zwischen Porsche, Volkswagen und Niedersachsen». Porsche-Vorstandschef Wendelin Wiedeking hatte sich in der Vergangenheit öfters den Zorn von Niedersachsen und VW zugezogen, weil er ihrer Meinung nach zu forsch aufgetreten war.

Porsche hält an Volkswagen rund 51 Prozent der Anteile. Der Sportwagenbauer hatte sich bei der Übernahme von Europas größtem Autobauer finanziell übernommen und neun Milliarden Euro an Schulden angehäuft.


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