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01. Juli 2009
Polizei fasst mutmaßlichen Pooth-Erpresser
Düsseldorf - Der Polizei ist ein mutmaßlicher Erpresser von Pleite-Unternehmer Franjo Pooth ins Netz gegangen. Ein Sprecher der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft bestätigte am Mittwoch einen Bericht der «Bild»-Zeitung, wonach ein 25-jähriger Medizinstudent aus Köln wegen Urkundenfälschung und versuchten Betruges festgenommen wurde. Der Kölner soll Unterlagen über angebliche Schwarzgeldkonten von Verona Pooths Mann in Luxemburg gefälscht haben.
Dem Bericht zufolge behauptete er, er sei ein russischer Detektiv, der dafür sorgen könne, dass die Konten, die ohne das Wissen Pooths angelegt worden seien, wieder gelöscht würden. Als Gegenleistung forderte er demnach eine Summe von 30.000 bis 60.000 Euro. Der Anwalt Pooths ließ sich laut «Bild» zum Schein auf ein Treffen mit dem Mann ein. Wenig später sollen zwei Zivilfahnder, die das Treffen aus der Nähe verfolgten, auf ein Zeichen des Anwalts hin eingegriffen und den Studenten festgenommen haben.
Der Sprecher der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft erklärte, der 25-Jährige habe in einem anschließenden Verhör umfassend gestanden. Einzelheiten sollten auf einer Pressekonferenz (14.00 Uhr) bekanntgegeben werden. Laut Polizei hatte der Mann offenbar mehrere Opfer im Visier.
Franjo Pooth musste bereits in den vergangenen Monaten als Zeuge wegen eines mutmaßlichen Erpressungsversuchs vor dem Düsseldorfer Landgericht erscheinen. Dort sagte er gegen einen mutmaßlichen Betrüger aus, der versucht haben soll, von der Pleite von Pooths Firma Maxfield zu profitieren. Der Aachener soll behauptet haben, er vertrete eine an Maxfield interessierte US-Investorengruppe. Dafür verlangte er nach Pooths Zeugenaussage 250.000 Euro als Vermittlungshonorar. Der Prozess wurde am 29. Mai nach zwölf Verhandlungstagen wegen des kritischen Gesundheitszustandes des Angeklagten vorläufig ausgesetzt. weiterlesen >>

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