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01. Juli 2009
OAS droht Honduras mit Sanktionen
Washington - Die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) hat Honduras mit Sanktionen gedroht, wenn der gestürzte und ins Exil getriebene Präsident Manuel Zelaya nicht wieder in sein Amt eingesetzt wird. Zelaya kam am Dienstagabend in Washington mit dem OAS-Gesandten und argentinischen Außenminister Jorge Taiana zusammen, der von einer gefährlichen Lage sprach. Wenn diplomatische Mittel keinen Erfolg hätten, müsse darüber nachgedacht werden, ob Honduras' Mitgliedschaft in der OAS und seine damit verbundenen Rechten und Pflichten ausgesetzt werden müssten.
Den Wunsch des neuen honduranischen Präsidenten Roberto Micheletti, eine Delegation zur OAS-Sitzung zu schicken, wies die Organisation zurück. Zelaya hatte angekündigt, dass er mit OAS-Generalsekretär Jose Miguel Insulza am Donnerstag nach Honduras zurückkehren will. Micheletti drohte ihm danach mit der Festnahme.
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Aus Protest gegen die chinesische Tibetpolitik hat sich ein Tibeter in Brand gesteckt. Der 19-Jährige habe sich in der Präfektur Aba in der chinesischen Provinz Sichuan angezündet, berichtete die in London ansässige Organisation International Campaign for Tibet am Donnerstag. Auch die Menschenrechtsgruppe Free Tibet berichtete von dem Vorfall vom Mittwoch. Es habe sich um einen ehemaligen Mönch des Kloster Kirti gehandelt, in dem es in den vergangenen Monaten zu Demonstrationen kam. Das Opfer befände sich im Krankenhaus. Die von den USA finanzierte Radiostation Free Asia berichtete, der Mann sei von Polizisten und Soldaten weggebracht worden. zur Nachricht >>

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