(Update) - Gastwirte und Hoteliers profitieren vom Aufschwung
veröffentlicht am 19.08.2011

Der Konjunkturaufschwung ist auch im deutschen Gastgewerbe angekommen. Hotels und Restaurants setzten im ersten Halbjahr real 2,8 Prozent mehr um als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Nominal, also nicht inflationsbereinigt, stiegen die Einnahmen um 3,9 Prozent.
Wiesbaden - Der Konjunkturaufschwung ist auch im deutschen Gastgewerbe angekommen. Hotels und Restaurants setzten im ersten Halbjahr real 2,8 Prozent mehr um als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Nominal, also nicht inflationsbereinigt, stiegen die Einnahmen um 3,9 Prozent. Nach Angaben des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) verbuchte die Gastronomie sogar das höchste Umsatzplus in einem Halbjahr seit der Wiedervereinigung.
Restaurants, Bistros und Kneipen steigerten ihre Einnahmen zwischen Januar und Ende Juni auf Jahressicht real um 2,6 Prozent. Aus Sicht von Dehoga-Präsident Ernst Fischer geht das Plus auf eine gestiegene Ausgehfreude der Menschen und das schöne Wetter im Frühling zurück.
Weiter bergauf ging es im ersten Halbjahr auch für die Hotellerie, die ein Umsatzplus von real 4,2 Prozent verbuchte. Die Zahl der Gästeübernachtungen stieg um fünf Prozent auf 174,2 Millionen. Mit einem Anstieg um acht Prozent sei die Nachfrage von Besuchern aus dem Ausland besonders hoch gewesen.
Den Statistikern zufolge nahm das Gastgewerbe im Juni inflationsbereinigt 2,2 Prozent mehr ein als im Vorjahr. Die Hotellerie verbuchte ein Umsatzplus von 2,8 Prozent. In der Gastronomie betrug der Zuwachs real 2,0 Prozent.
Der Dauerregen gerade im Juli und August habe in den Büchern von Eisdielen und Biergärten jedoch eine immense Delle hinterlassen, sagte1 Fischer. Die Gastronomen setzten nun auf einen schönen Herbst. (© AP)




Umsatz im Gastgewerbe um 0,8 Prozent gestiegen
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