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"Great Empires: Rome" - Auf Cäsars Spuren wandeln

veröffentlicht am 30.06.2009


Krieg oder Frieden? Diese Frage stellt sich in «Great Empires: Rome» nicht oft. Dazu stehen den Römern zu viele Völker unversöhnlich und feindselig gegenüber.

 

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Frankfurt/Main - Krieg oder Frieden? Diese Frage stellt sich in «Great Empires: Rome» nicht oft. Dazu stehen den Römern zu viele Völker unversöhnlich und feindselig gegenüber. Aber mit Kampf und Krieg allein kommt man in dem für Nintendo DS erschienenen Strategiespiel «Great Empires: Rome» auch nicht voran. Nur mit der richtigen Mischung aus Krieg und Diplomatie und einer guten Planung stellt sich der Erfolg ein.


Der Spieler wird mitten in die Welt des antiken Roms versetzt. Aber er muss nicht unbedingt in die Rolle Roms schlüpfen. Auch alle anderen Völker der einzelnen Kampagnen können gewählt werden, Vorteile und Herausforderungen werden sofort angezeigt. Sechs verschiedene Schauplätze gibt es, darunter auch Germanien oder die britische Insel.


Neben den diplomatischen Fragen gilt es, stets den Aufbau der eigenen Streitkräfte im Blick zu behalten, für Nachschub zu sorgen und die Städte auszubauen. Hier stehen rund hundert Gebäude und Erweiterungen bereit, um den steigenden Bedarf an Ressourcen zu decken. Je nach Lage erklärt man den Gegnern den Krieg, bietet Frieden oder ein Bündnis, manchmal aber auch Tribut an.


Wenn es dann zum Kampf kommt, sollte man sich mit antiken Schlachtordnungen und mit den Fähigkeiten der verschiedenen Truppenteile vertraut gemacht haben und wissen, wie Legionäre, Auxilia, oder Bogenschützen am besten eingesetzt werden. Dabei helfen ein Tutorial und ein ausführliches Handbuch. Direkt eingreifen in den Kampf kann man nicht, das muss alles vorher festgelegt werden, den Rest erledigt die Konsole.


Das Geschehen auf dem DS-Bildschirm ist allerdings manchmal etwas unübersichtlich, die Karten fallen doch sehr klein aus. Auch die Steuerung mit dem DS-Stift ist öfters etwas ungenau. «Great Empires: Rome» ist für Jugendliche ab zwölf Jahren freigegeben und kostet rund 40 Euro.  (© AP)



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