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30. Juni 2009

Schmidt kritisiert schleppenden Ausbau von Pflegestützpunkten



Essen - Ein Jahr nach dem Start der Pflegereform kritisiert Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt den schleppenden Ausbau von Pflegestützpunkten. «Die Einrichtung von Pflegestützpunkten geht mir insgesamt viel zu langsam voran», sagte die SPD-Politikerin der in Essen erscheinenden «Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung».

«Ich wünsche mir mehr Dynamik beim Aufbau der Stützpunkte.» Zwar träfen fast alle Bundesländer inzwischen Vorbereitungen, die Pflegestützpunkte einzurichten, was zeige, dass sich der Gedanke durchsetze. Das einzige Land mit einem konsequenten Ausbau sei aber Rheinland-Pfalz, erklärte die Ministerin. In Nordrhein-Westfalen beispielsweise sei dagegen bislang noch kein einziger Stützpunkt eingerichtet worden.

Lesen Sie auch: Bundestag debattiert über Bergung des Asse-Mülls

Die Bergung der Atommüllfässer aus dem umstrittenen Atommülllager Asse ist am Freitag Thema im Bundestag (12.10 Uhr). SPD und Grüne haben beantragt, die rund 126.000 Fässer mit radioaktiven Abfällen aufgrund des schlechten baulichen Zustandes des Bergwerks schneller als bislang geplant zurückzuholen. Durch die strikte Anwendung des Atomrechts komme es zu zeitlichen Verzögerungen. Die Grünen wollen die großen Energiekonzerne EnBW, Eon, RWE und Vattenfall an allen Kosten der Sanierung des Atommülllagers Asse beteiligen.  zur Nachricht >>


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