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30. Juni 2009
Schwaches US-Vertrauen stützt Renten-Futures
Frankfurt - Leichter, aber deutlich von den Tagestiefs erholt, sind die deutschen Renten-Futures am Dienstag aus dem Handel gegangen. Die überraschend schwach ausgefallenen Daten zum US-Verbrauchervertrauen stützten den Markt, wie Händler sagten. Der September-Kontrakt des Bund-Futures verlor 24 Ticks auf 121,03%. Das Tageshoch lag bei 121,24% und das Tagestief bei 120,77%. Umgesetzt wurden 659.386 Kontrakte. Der BOBL-Futures verlor 7 Ticks auf 115,44%.
"Seit der verteidigten Unterstützung bei 120,80% gab es kräftige Rückkäufe", berichtete ein Händler. Fundamental sei dies unterlegt worden durch das überraschend schwächere US-Verbrauchervertrauen. Dies habe die Konjunkturhoffnungen nach dem Chicago-Index wieder beseitigt. Nächster Widerstand bei 121,20% gesehen.
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Die Nachricht von der unvermindert steigenden Inflationsrate in China hat am Donnerstag für Kursverluste an den asiatischen Börsen gesorgt. Im Januar betrug die Inflationsrate in China offiziellen Angaben zufolge 4,5 Prozent, im Dezember waren es noch 4,1 Prozent. Die Preise für Nahrungsmittel stiegen sogar um 10,5 Prozent. Nun werde die chinesische Zentralbank den im Dezember erlassenen Erleichterungen für die Kreditvergabe keine weiteren Konjunkturmaßnahmen folgen lassen, fürchten Investoren. In Japan reagierte der Nikkei-Index darauf und auf weniger Auftragseingänge in der Maschinenbauindustrie mit einem Verlust von 0,2 Prozent und sank damit auf 9.002 Punkte. Der südkoreanische Index Kospi fiel um 0,4 Prozent auf 1.996 Zähler und der Hang-Sheng-Index in Hongkong verlor 0,5 Prozent auf 20.910 Punkte. zur Nachricht >>

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