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30. Juni 2009

US-Anleihen: Absicherungsgeschäfte belasten Markt



New York - Absicherungsgeschäfte haben den US-Anleihemarkt am Dienstag belastet. Der überraschend schwach ausgefallene Index des US-Verbrauchervertrauens stützte den Markt nur bedingt. Im späten New Yorker Handel fielen zehnjährige Titel mit einem Kupon von 3,125% um 11/32 auf 96-24/32 und rentierten mit 3,52%. Der mit 4,250% verzinste Longbond fiel um 16/32 auf 98-28/32. Seine Rendite stand bei 4,32%.

Schon im frühen Handel sei es verstärkt zu sogenannten Rate-Lock-Verkäufen gekommen, berichteten Händler. Unternehmen, die Anleihen begeben wollten, sicherten sich vorher gegen steigende Zinsen und damit höhere Finanzierungskosten ab, indem sie Staatsanleihen verkauften. In der kommenden Woche würden umfangreiche Neuemissionen erwartet, hieß es.

Die verkürzte Handelswoche könnte ebenfalls mitverantwortlich für die Zurückhaltung der Anleger gewesen sein. Am US-Anleihemarkt findet am Freitag wegen des Unabhängigkeitstags am 4. Juli kein Handel statt. Der Feiertag fällt zwar in diesem Jahr auf den Samstag, doch bleiben Behörden, Banken und Märkte schon am Freitag geschlossen.

Vorübergehend belasteten auch der Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago und der Case-Shiller-Hauspreisindex den Anleihemarkt. Beide waren besser ausgefallen als erwartet. Die Festverzinslichen verringerten aber ihre Verluste nach der Veröffentlichung der enttäuschenden Daten zum Verbrauchervertrauen. Der entsprechende Index war im Juni auf 49,3 gesunken, während Volkswirte mit einem Anstieg auf 56,0 gerechnet hatten.  weiterlesen >>


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