Ihr Standort: Home Gesellschaft Justiz+Recht
 
 
 


30. Juni 2009

Financier unter Betrugsverdacht: Briten frieren Stanford-Vermögen ein



London/Houston - Britische Behörden haben Vermögenswerte von mehr als 100 Millionen Dollar eingefroren, die dem unter Betrugsverdacht stehenden texanischen Financier Allen Stanford gehören sollen. Stanford wartet derzeit in Houston, Texas, auf seinen Prozess und bemüht sich, bis zur Verhandlung auf Kaution freizukommen. Stanford soll Anleger um 7 Milliarden Dollar betrogen haben.

Britische Ermittler erklärte am Dienstag, die Stanford zugerechneten Vermögenswerte in London seien bereits im April auf Wunsch des US-Justizministeriums sichergestellt worden. Der Vorgang sei bisher aber nicht offengelegt worden.

In Houston wollte ein Bundesrichter am Dienstag über eine mögliche Freilassung Stanfords gegen Kaution entscheiden. Ein Distriktrichter hatte eine Kaution von 500.000 Dollar festgesetzt. Die Staatsanwaltschaft wehrt sich dagegen. Sie macht besonders hohe Fluchtgefahr geltend: Stanford besitze neben der US-Staatsbürgerschaft auch einen Pass der Karibikinsel Antigua, einen Hauptwohnsitz außerhalb der USA und reiche Freunde in aller Welt. Zudem könne der Financier große Reichtümer im Ausland verborgen haben.

Die Anwälte Stanfords hielten dagegen, ihr Mandant habe guten Grund, sich dem Verfahren in den Vereinigten Staaten zu stellen. Wegen der Beschlagnahme seines gesamten Besitzes sei Stanford derzeit mittellos: «Wenn wir den Fall gewinnen - und das werden wir - wird Stanford viel von dem zurückbekommen, was ihm weggenommen worden ist», sagte Anwalt Dick DeGuerin. «Das ist ein gewaltiger finanzieller Anreiz zu bleiben.»  weiterlesen >>


Kommentare (0)  [Kommentar schreiben!] 


◄   Sarkozy soll Entlassung von israelischem Außenminister gefordert haben

Kinderarzneimittel sind nicht übertragbar   ►

Kommentar zum Thema "Financier unter Betrugsverdacht: Briten frieren Stanford-Vermögen ein"

 
 
 
 
 
 
Sicherheitscode

Nur Kleinbuchstaben und Zahlen

 
 
 

Twitter
 
 



 

   
 
 
Kommentare
 
 
Athen     Berlinale     Bundestag     Eurex     Film     Finanzkrise     Frankreich     Griechenland     Großbritannien     Justiz     Kultur     Marken & Modelle     Rechtsextremismus     Syrien     Terrorismus     Wetter     
 
  Muslimbruderschaft fordert Entlassung der Übergangsregierung

 

Regierung soll sich für KAS-Mitarbeiter in Kairo einsetzen

 

Bundestag setzt Zeichen gegen Ägypten

 

Gericht verkündet Urteil gegen Frankfurter Flughafen-Attentäter

 

Deutschland regt Syrien-Sonderbeauftragten an

 

  Andere News
 
 
Aus dem Netzwerk
 
Wacker Chemie: Schwache Nachfrage aus Solar- und Chipindustrie

 

Samsung will RIM nicht übernehmen - auch künftig nicht

 

Fresenius Medical Care platziert gleich drei Anleihen

 

Gewinnrückgang bei Wacker Chemie

 

E.ON will sich von Regionaltochter in Ostwestfalen-Lippe trennen

 

Börsenfusion: NYSE-CEO verliert die Hoffnung

 


 

 
Februar 2012
Mo Di Mi Do Fr Sa So
    1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29        

 
 
Fleisch und Bier ist für viele eine schmerzhafte Angelegenheit

 

NIEDERBERGER Gruppe baut Vertrieb in der Region Rhein-Berg / Düsseldorf weiter aus

 

20 Prozent leichter als die Konkurrenz: Neue BusinessLine-Headsets von Imtradex setzen Maßstäbe beim Tragekomfort in Call Centern, Büros & Leitstellen

 

Honorarärzte bringen Kliniken Flexibilität

 

Der Wellness Kaffee: Der neue Trend in Europa

 

  Pressemitteilung veröffentlichen.
 
 
 
 
 
 
Copyright 2004-2012  by net-tribune - DGIC Group OHG | Impressum | Archiv top Top

0.7054