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30. Juni 2009
Deutscher Wetterdienst warnt vor Überflutungen bei lokal begrenzten Regengüssen
Frankfurt/Main - Schweißtreibende Temperaturen, starke Regengüsse und gefährliche Blitze - Deutschland ist zur Zeit tropisches Gebiet. Der Deutsche Wetterdienst gab am Dienstag Unwetterwarnungen für Teile von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern heraus und warnte vor Überflutungen von Kellern und Straßen. Lokal begrenzt könnten rund 40 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Auch vor zunehmender Hitze wird gewarnt.
Die Höchsttemperaturen sollen in den nächsten Tagen 31 und 32 Grad erreichen. Trotzdem will das hessische Gesundheitsministerium bereits ab Donnerstag erstmals in diesem Jahr die Hitze-Warnstufe 2 ausrufen. Diese gelte bei einer anhaltend starken Wärmebelastung von mehr als drei Tagen in Folge, hieß es. Der DWD unterscheidet zwischen einer «starken» und einer «extremen» Wärmebelastung. In der ersten Stufe liegt die «gefühlte» Temperatur über 32 Grad, in der zweiten über 38 Grad.
Vor allem in der Südosthälfte Deutschlands entwickeln sich laut DWD einzelne, teils kräftige Schauer und Gewitter. An der Küste, im Nordwesten und im Bergland bleibt es dagegen vielfach trocken, und es ist mit 20 bis 25 Grad nicht ganz so warm.
Das Wetter im Norden wird beeinflusst von einem Ableger des Westrussland-Hochs «Diana». Der Wetterdienst berichtete, über weiten Teilen Mitteleuropas gebe es keine klar definierten Druckzentren. «Somit dümpelt auch die schwül-warme Luftmasse bei uns weiter vor sich hin, und es stellt sich der mittlerweile bekannte Mix aus Sonnenschein und Gewitterschauern ein.» weiterlesen >>

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