Online-Broker flatex geht an die Börse
veröffentlicht am 30.06.2009

Der Kulmbacher Internet-Wertpapierhändler flatex ist als erstes deutsches Unternehmen in diesem Jahr an die Börse gegangen. Das Unternehmen wird nach Angaben der Deutschen Börse von Dienstag im nur wenig kontrollierten sogenannten Entry Standard geführt. Sein erster Kurs lag mit 4,40 Euro knapp 13 Prozent über dem Emissionspreis von 3,90 Euro.
Frankfurt/Main - Der Kulmbacher Internet-Wertpapierhändler flatex ist als erstes deutsches Unternehmen in diesem Jahr an die Börse gegangen. Das Unternehmen wird nach Angaben der Deutschen Börse von Dienstag im nur wenig kontrollierten sogenannten Entry Standard geführt. Sein erster Kurs lag mit 4,40 Euro knapp 13 Prozent über dem Emissionspreis von 3,90 Euro.
Flatex hat 800.000 Aktien aus einer Kapitalerhöhung nach eigenen Angaben ausschließlich an eigene Kunden verkauft. Der Bruttoerlös liege bei 3,12 Millionen Euro, teilte das Unternehmen mit.
Die Firma wurde 1999 als PRE.IPO Aktiengesellschaft gegründet, benannte sich 2000 in United Capital Management um und heißt seit Januar 2006 flatex. Die Depotbank biw Bank für Investments und Wertpapiere in Willich führt den Angaben zufolge inzwischen mehr als 50.000 Konten und Depots für flatex-Kunden.
Flatex gehört nach Firmenangaben zu 59,57 Prozent der GfBK Gesellschaft für Bürokommunikation in Kulmbach. 19,89 liegen bei der IFOS Internationale Fonds Service AG in Liechtenstein, 4,84 bei der Artus Capital und 15,6 Prozent im Streubesitz. (© AP)




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