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30. Juni 2009
ADAC 2008 von Wirtschaftskrise weitgehend verschont
München - Der ADAC zeigt sich von der Wirtschaftskrise bisher weitgehend unbeeindruckt. Der ADAC und seine Regionalclubs hielten im vergangenen Jahr den Umsatz bei insgesamt 1,7 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr annähernd konstant. Das Gesamtergebnis stieg von 190 auf 213 Millionen Euro, wie der Verkehrsclub am Dienstag in München mitteilte.
Für das laufende Jahr erwartet der ADAC allerdings ein sinkendes Ergebnis. Das Jahr 2008 werde man nicht wiederholen können, erklärte Präsident Peter Meyer. So habe beispielsweise der strenge Winter die Kosten für die Pannenhilfe deutlich nach oben getrieben. Da sie der größte Kostenblock des Vereins seien, beeinflussten sie das Ergebnis entscheidend.
Von der Finanzkrise blieb der Club, der über hohes Anlagevermögen verfügt, verschont. Man habe dank einer konservativen Anlagestrategie keinen einzigen Euro verloren, sagte Meyer. Die kompletten Aktienbestände seien im vergangenen Jahr binnen eines Tages verkauft worden, ergänzte der für Finanzen zuständige Geschäftsführer der ADAC Unternehmensdienste Stefan Weßling.
Die Mitgliederzahl des Clubs entwickelt sich auch in diesem Jahr bisher ähnlich positiv wie 2008. Im abgelaufenen Jahr stieg sie um 331.000 auf 16,4 Millionen, in den ersten fünf Monaten war ein Plus von 130.000 zu verzeichnen. Bis 2020 wolle der ADAC auf 20 Millionen Mitglieder wachsen, erklärte Meyer. Die Mitglieder zahlten 2008 Beiträge von 624,3 Millionen Euro. Derzeit stehe keine Erhöhung der Jahresbeiträge an, betonte Meyer. Dies wäre das falsche Signal in der momentanen wirtschaftlichen Situation. weiterlesen >>

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