SMS-Versand im EU-Ausland kostet ab Mittwoch 13 Cent
Brüssel - Gute Nachrichten für den Sommerurlaub: SMS-Versand und Handy-Telefonate im europäischen Ausland werden ab dem Mittwoch deutlich billiger. Ab dem 1.Juli gilt für das Versenden von SMS-Botschaften innerhalb der Europäischen Union eine Preisgrenze von elf Cent (inklusive Mehrwertsteuer 13 Cent). Bislang lagen die Preise im Schnitt bei 29 Cent netto.
Zugleich werden die 2007 eingeführten Preisgrenzen für Handy-Telefonate im EU-Ausland weiter gesenkt: Für einen Anruf dürfen künftig maximal 43 Cent netto (51 Cent inklusive Mehrwertsteuer) pro Minute berechnet werden, drei Cent weniger als bislang. Für die Annahme eines Mobilfunkgesprächs im EU-Ausland sinkt die Preisgrenze auf 19 Cent netto pro Minute (23 Cent brutto).
Zudem muss künftig sekundengenau abgerechnet werden: nach den ersten 30 Sekunden für alle ausgehenden und ab der ersten Sekunde für alle eingehenden Handy-Telefonate. Bei der bislang üblichen Abrechnung im Minutentakt zahlten die Verbraucher nach Angaben der EU-Kommission gut 20 Prozent drauf.
Wer auf Auslandsreisen mit dem Handy oder Laptop im Internet surft, bekommt ab 1. Juli von seinem heimischen Mobilfunkanbieter bei jeder Verbindung Informationen über die Roaming-Preise in dem betreffenden Land zugesandt. Spätestens ab 1. März 2010 müssen die Mobilfunkbetreiber den Kunden außerdem anbieten, zum Schutz vor unerwartet hohen Rechnungen die Verbindung bei Erreichen eines bestimmten Betrags zu kappen. Für Verbraucher, die bis zum 1. Juli 2010 nichts anderes festlegen, wird dieser Betrag auf 50 Euro festgesetzt. weiterlesen >>