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30. Juni 2009

RWE sieht Entscheidung über britische Atomkraftwerke nicht vor 2011



Paris - Die RWE AG will voraussichtlich nicht vor 2011 über Investitionen in Atomkraftwerke in Großbritannien entscheiden. Eine endgültige Entscheidung, ob dort in die Atomstromerzeugung investiert werde, könne 201l oder 2012 fallen, vielleicht auch später, sagte Hartmut Pamme, Vizepräsident für Atomkraftanlagen bei RWE Power, am Rande einer Atomenergie-Konferenz am Montag in Paris.

Alle Signale deuteten aber derzeit auf die Durchführung des Projektes in Großbritannien hin, so Pamme weiter. Ende April hatte der Stromversorger gemeinsam mit seinem deutschen Wettbewerber E.ON AG eine Ausschreibung für Grundstücke in Wylfa in Wales und in Oldbury in West-England gewonnen. Diese Grundstücke werden als geeignet angesehen, um neue Atomanlagen dort zu errichten. Der Preis für beide Grundstücke bewege sich im dreistelligen Mio-EUR-Bereich, sagte Pamme weiter, ohne nähere Details zu nennen.

Auf die Frage, ob RWE und E.ON für weitere Grundstücke bieten könnten oder die bereits erworbenen wieder verkaufen würden, sagte der Manager lediglich: "Alles ist offen."


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