|
30. Juni 2009
Königshaus kostet Briten immer mehr
London - Die britischen Steuerzahler müssen immer mehr Geld für ihr Königshaus ausgeben. Laut der am Montag vom Buckinghampalast veröffentlichten Aufstellung beliefen sich die aufgelaufenen Kosten für die Queen und ihre Familie im vergangenen Jahr auf 41,5 Millionen Pfund (49 Millionen Euro). Das sind 1,5 Millionen Pfund mehr als das Jahr zuvor. Umgerechnet pro Kopf der Bevölkerung sind das 69 Pence.
Die Kosten für die Reisen und Wohnungen der Royals, darunter auch den Buckinghampalast in London, werden aus Steuermitteln bezahlt. In der Aufstellung nicht enthalten sind die Ausgaben für den Schutz der Königsfamilie, den Militär und Polizei leisten. Laut Liste stiegen die Reisekosten von 6,2 Millionen Pfund auf 6,5 Millionen Pfund.
Lesen Sie auch: Merkel: Athen muss Sparpaket ohne Abstriche umsetzen
Bundeskanzlerin Angela Merkel mahnt die griechische Regierung, ihre Spar-Zusagen einzuhalten. "Was die Regierung in Athen mit dieser Troika vereinbart hat, das muss sie umsetzen. Manche dringend notwendige Maßnahme ist zwar auf dem Papier angenommen, aber noch bei weitem nicht durchgeführt worden", sagte die CDU-Vorsitzende der "Passauer Neuen Presse" (Freitagausgabe). Sie verwies insbesondere auf die Staatsschulden: Diese müssten bis 2020 auf etwa 120 Prozent des Bruttoinlandsproduktes reduziert werden. zur Nachricht >>

|