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29. Juni 2009

Ringen um Quelle-Rettung in der Schlussrunde



Berlin - Schlussrunde im Ringen um einen staatlichen Rettungskredit für den insolventen Versandhändler Quelle: Kurz vor einem Spitzentreffen mit Regierungsvertretern in Berlin sprach sich die SPD am Montag für Staatshilfen aus. «Unser politischer Wille ist es, dass es zu einer Lösung kommt», sagte Generalsekretär Hubertus Heil. Unterdessen warteten die 8.000 Mitarbeiter händeringend auf den 50-Millionen-Euro-Kredit des Staates.

«Im Moment trocknen wir aus. Das geht nicht mehr lange gut», sagte Unternehmenssprecher Manfred Gawlas in Fürth. Das Versandhaus liefere an Kunden, solange Ware auf Lager sei. Aber im Moment sei Quelle von seinem wichtigsten Geldstrom komplett abgeschnitten: dem Ankauf der Forderungen gegenüber Kunden durch Banken, erklärte der Unternehmenssprecher.

Eine Entscheidung über den Rettungskredit sollte frühestens Montagabend fallen. Quelle hat einen Massekredit in Höhe von 50 Millionen Euro beantragt, der zur Hälfte vom Bund getragen werden soll. 21 Millionen will Bayern zur Verfügung stellen, vier Millionen Euro sollen aus Sachsen kommen.

Heil sagte, die SPD gehe davon aus, dass Quelle bei gutem Willen aller Beteiligten zukunftsfähig aufgestellt werden könne. «Das Ziel in Sachen Quelle bleibt: Arbeit statt Abbruch. Und dieses Ziel ist erreichbar», sagte er.  weiterlesen >>


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