"Spiegel": Untreue-Ermittlungen gegen Ex-Quelle-Geschäftsführer

veröffentlicht am 07.08.2011


Die Staatsanwaltschaft Nürnberg hat einem Medienbericht zufolge Ermittlungen gegen einen ehemaligen Geschäftsführer des insolventen Versandhandelskonzerns Quelle wegen des Verdachts der Untreue eingeleitet. Der Manager soll sich über die Tochterfirma Quelle Schweiz rechtswidrig Bonuszahlungen und Honorare in Höhe von fast 200.000 Euro genehmigt haben, berichtete der "Spiegel" am Sonntag vorab. Der Fürther Konzern sei da schon zahlungsunfähig gewesen.

 

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Nürnberg/Fürth - Die Staatsanwaltschaft Nürnberg hat einem Medienbericht zufolge Ermittlungen gegen einen ehemaligen Geschäftsführer des insolventen Versandhandelskonzerns Quelle wegen des Verdachts der Untreue eingeleitet. Der Manager soll sich über die Tochterfirma Quelle Schweiz rechtswidrig Bonuszahlungen und Honorare in Höhe von fast 200.000 Euro genehmigt haben, berichtete der "Spiegel" am Sonntag vorab. Der Fürther Konzern sei da schon zahlungsunfähig gewesen.


KarstadtQuelle-Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg will dem Bericht zufolge erst im März 2010 von den Aktionen erfahren haben. Der Anwalt des Managers bestreitet den Angaben zufolge rechtswidrige Handlungen. Die Boni seien diesem unabhängig von der Insolvenz der Muttergesellschaft zugestanden. Görg hat den Manager verklagt.  (© AP)


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