Chinesische Behörden entschuldigen sich für Rechtshilfeverbot
veröffentlicht am 31.07.2011

Nach einem Aufschrei der Empörung im Internet haben sich chinesische Behörden Medienberichten zufolge für ein von ihnen verhängtes Rechtshilfeverbot entschuldigt. Sie hatten Anwälten verboten, Opfer eines Zugunglücks mit mehreren Dutzend Toten zu vertreten. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete, erreichte nach dem Unglück am 23.
Peking - Nach einem Aufschrei der Empörung im Internet haben sich chinesische Behörden Medienberichten zufolge für ein von ihnen verhängtes Rechtshilfeverbot entschuldigt. Sie hatten Anwälten verboten, Opfer eines Zugunglücks mit mehreren Dutzend Toten zu vertreten. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete, erreichte nach dem Unglück am 23. Juli ein Schreiben die Anwaltskanzleien, in dem sie aufgefordert wurden, alle Fälle den Justizbehörden zu melden, in denen Verletzte oder Angehörige von Opfern des Unglücks bei ihnen Hilfe suchten.
Die für Anwaltskanzleien zuständige Behörde dementierte nach Protesten im Internet zunächst, diese Anordnung getroffen zu haben. Stattdessen teilte sie mit, dass das Schreiben von der Anwaltskammer stamme, die es im Namen der Behörde verteilt habe. (© AP)
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