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28. Juni 2009
TV-Kommissar Steimle macht NDR erneut Vorwürfe
Berlin - Wegen der Absetzung des Schweriner «Polizeirufes» hat TV-Kommissar Uwe Steimle dem NDR erneut Vorwürfe gemacht. «Wenn man was hinterfragt, wird das nicht gern gesehen. Wer das Maul aufmacht, fliegt», sagte der 46-Jährige in einem Interview der «Bild am Sonntag». Es könne nicht sein, dass Menschen in Hamburg ehemaligen DDR-Bürgern erklärten, wie der Osten funktioniere. «Wir fühlen uns wie Emigranten im eigenen Land», wurde der Kabarettist zitiert.
Steimle und sein Kollege Felix Eitner sind am Sonntagabend das letzte Mal im «Polizeiruf 110» aus Schwerin zu sehen. Sie werden von Anneke Kim Sarnau und Charly Hübner ersetzt, die in Zukunft in Rostock ermitteln. Der NDR hatte die Vorwürfe Steimles bereits zurückgewiesen. Auch der ARD-Programmdirektor Volker Herres hatte von einem ganz normalen Vorgang gesprochen.
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