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28. Juni 2009
Blessing dämpft Erwartungen an Commerzbank-Ergebnis
Düsseldorf - Commerzbank-Chef Martin Blessing hat die Erwartungen an die Bilanz seines Hauses im zweiten Quartal gedämpft. Zwar hätten sich die Märkte im Mai beruhigt, sagte Blessing dem «Handelsblatt». Im Juni seien aber neue Rückschläge zu verzeichnen gewesen. «Operativ ist die Entwicklung der Geschäftsbereiche im zweiten Quartal sehr unterschiedlich verlaufen.»
Zu Spekulationen über eine neue Kapitalspritze des Bundes für die Commerzbank sagte Blessing laut Vorabmeldung: «Nein, das sehe ich nicht. Wir sind komfortabel kapitalisiert.» Gänzlich ausschließen wollte der Bankchef einen neuen Gang zum Finanzmarktstabilisierungsfonds SoFFin aber ebenso wenig wie eine Umwandlung von Teilen der 16,4 Milliarden Euro schweren Einlage des Bundes in Aktien. «Damit beschäftige ich mich, wenn es relevant werden sollte», wurde Blessing zitiert.
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Die Einlagen der Banken bei der Europäischen Zentralbank (EZB) sind auf hohem Niveau nahezu konstant geblieben. Wie die EZB mitteilte, hinterlegten die Banken des Euroraums per 8. Februar 494,726 Milliarden Euro bei der EZB als eintägige Einlagen mit einer Verzinsung von 0,25 Prozent. Am Vortag hatten die Kreditinstitute 495,351 Milliarden Euro hinterlegt. Die Höhe der Einlagen der Geschäftsbanken bei der EZB gilt als Indiz für das Misstrauen der Institute untereinander. zur Nachricht >>

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