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28. Juni 2009

Kopf-an-Kopf-Rennen erwartet - Test für weitere Annäherung an die EU



Tirana - Unter besonderer internationaler Beobachtung haben die Albaner am Sonntag ein neues Parlament gewählt. Erwartet wurde ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der Demokratischen Partei von Ministerpräsident Sali Berisha und der Sozialistischen Partei, die mit dem Bürgermeister von Tirana, Edi Rama, als Spitzenkandidat antrat. Beide haben eine Bekämpfung der Armut versprochen und erklärt, sie wollten das Land auf eine EU-Mitgliedschaft vorbereiten.

Rund 3,1 Millionen Bürger waren zur Stimmabgabe aufgerufen. Nach Manipulationsvorwürfen bei vorangegangenen Wahlen haben EU und USA eine freie und faire Abstimmung angemahnt. 500 internationale und 3.000 albanische Beobachter überwachten die Wahl.

«Kein Albaner wird in dieser freien und fairen Wahl verlieren», sagte Berisha bei der Stimmabgabe in Tirana. Die Wähler könnten beweisen, dass sie bereit für den Beitritt zur Europäischen Union seien.

Rama forderte die Albaner auf, mit ihrer Stimme «die Geschichte zu verändern». Das Ausland beobachte, ob Albanien reif und gewillt sei, Teil der EU zu werden, sagte der Spitzenkandidat der Sozialisten.


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