DIHK rechnet mit Pleitewelle von Existenzgründern

veröffentlicht am 28.06.2009


Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) rechnet mit einer Pleitewelle von Existenzgründern im Herbst. «Viele Gründungswillige treibt in der Krise nicht Pioniergeist an, sondern die Furcht vor Arbeitslosigkeit. Und viele gehen übereilt an den Start», schrieb DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann in der «Bild am Sonntag».

 

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Berlin - Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) rechnet mit einer Pleitewelle von Existenzgründern im Herbst. «Viele Gründungswillige treibt in der Krise nicht Pioniergeist an, sondern die Furcht vor Arbeitslosigkeit. Und viele gehen übereilt an den Start», schrieb DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann in der «Bild am Sonntag». «Nach der Gründerwelle droht daher ab Herbst die nächste Pleitewelle.»


40 Prozent der arbeitslosen Gründer hätten keine klare Geschäftsidee und 60 Prozent könnten nicht erklären, warum man ausgerechnet ihr Produkt kaufen sollte. «So lassen sich Kunden nicht überzeugen, geschweige denn Kapitalgeber», schrieb Driftmann. Trotz der Wirtschaftskrise wollen sich aber viele Menschen selbstständig machen. Die Industrie- und Handelskammern hätten im vergangenen Jahr mehr als 320.000 Gespräche «Besonders seit letztem Herbst nimmt die Nachfrage deutlich zu», erklärte der DIHK-Präsident.  (© AP)


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