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27. Juni 2009

Commerzbank hält an Dresdner-Geschäft als Primary Dealer fest



London - Die Commerzbank will ungeachtet der sonst bei der jüngst übernommenen Dresdner Bank verfolgten Konzentration auf das Deutschland-Geschäft deren Engagement im Bereich Euro-Staatsanleihen fortführen. Durch das Festhalten an der Stellung als Primary Dealer für Euro-Staatsbonds wolle die Bank ihr "Standing" als Institut in der Euro-Zone untermauern.

Für die Bereiche Verkauf, Trading und Research hatte die Commerzbank der Dresdner Bank überwiegend den Rückzug nur noch auf das Geschäft in Deutschland verordnet.

Die Entscheidung sei als ein eindeutiges Zeichen dafür, dass die Profitabilität im Bereich Staatsanleihen wächst. Ursächlich sei die Volatilittät aufgrund des wachsenden Emissionsvolumens und die größere Diversifizierung zwischen den Kreditqualitäten der verschiedenen Länder.

Die Commerzbank habe sich entschlossen, weiterhin als Wertpapierhändler für Staatspapiere in den Euro-Ländern zu agieren, da sie hier Expertise besitze. Zudem unterstütze der Schritt das Vorhaben, ein führender Player und Anbieter von Liquidität am Markt für europäische Staatsanleihen zu sein, sagte Gianluca Garbi, Leiter Global Public Sector im Bereich Corporates and Markets der Commerzbank.  weiterlesen >>


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