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26. Juni 2009
Opel weist Berichte über hohe Verluste zurück
Rüsselsheim - Der Autobauer Opel hat Berichten über dramatisch hohe Verluste widersprochen. «Die Zahlen, die in den Medien spekuliert werden, sind uns nicht bekannt», sagte ein Opel-Sprecher am Rande einer Aufsichtsratssitzung am Freitag in Rüsselsheim. Unterdessen mahnte Bundeswirtschaftsminister Karl Theodor zu Guttenberg die Verhandlungspartner bei Opel zur Eile.
Angesichts der dramatischen Finanzlage des Unternehmens sei es dringend geboten, noch im Sommer zu einer tragfähigen Lösung zu kommen, sagte der CSU-Politiker dem «Tagesspiegel». Noch sei in der Frage, wer Opel übernehme, alles offen: «Neben dem Magna-Konsortium sind unter anderem der chinesische Autohersteller BAIC und auch der Finanzinvestor Ripplewood weiterhin nachhaltig interessiert.»
Nach einem Zeitungsbericht soll Opel täglich fünf bis sechs Millionen Euro Verluste machen. Dagegen hatte der hessische Ministerpräsident Roland Koch die Verluste von Opel vor wenigen Tagen auf 100 Millionen Euro im Monat beziffert. Dies wären etwas mehr als drei Millionen Euro am Tag.
«In der Regelung für die Brückenfinanzierung ist festgehalten, dass die zur Verfügung gestellten Mittel nur für den laufenden Betrieb und Investitionen verwendet werden dürfen», erklärte der Firmensprecher: «Die Adam Opel GmbH ist hier gegenüber den finanzierenden Banken rechenschaftspflichtig.» Der Hersteller braucht derzeit enorme Finanzmittel um seine Werke auf die Modelleinführung des neuen Opel Astra umzustellen. weiterlesen >>

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