Hannover Rück verzeichnet in der Kreditversicherung bisher keine hohen Verluste
veröffentlicht am 26.06.2009

Im Kredit- und Kautionsgeschäft mit Unternehmenskunden hat die Hannover Rückversicherung AG in diesem Jahr bislang keine hohen Verluste verzeichnet. Während im Kreditgeschäft die Zahl der Schadensmeldungen zunehme, stiegen die Verluste bei politischen Risiken oder der Kautionsversicherung allenfalls geringfügig an, sagte Zentralbereichsleiter Jan Müller am Freitag in Hannover. Energisch werde daran gearbeitet, die Qualität des Portfolios zu verbessern.
Hannover - Im Kredit- und Kautionsgeschäft mit Unternehmenskunden hat die Hannover Rückversicherung AG in diesem Jahr bislang keine hohen Verluste verzeichnet. Während im Kreditgeschäft die Zahl der Schadensmeldungen zunehme, stiegen die Verluste bei politischen Risiken oder der Kautionsversicherung allenfalls geringfügig an, sagte Zentralbereichsleiter Jan Müller am Freitag in Hannover. Energisch werde daran gearbeitet, die Qualität des Portfolios zu verbessern.
Der 1990 gegründete Bereich trug zuletzt rund 5% zum Konzernumsatz bei. Größter Einzelschaden war bislang der Zusammenbruch des US-Versorgers Enron 2001 mit rund 15 Mio EUR.
Gegenwärtig seien "drastische" Preiserhöhungen und verbesserte Vertragsbedingungen zu erreichen, sagte Müller. In der Kreditversicherung und bei politischen Risiken seien Preiserhöhungen von 10% bis 50% zu erzielen, im Kautionsgeschäft 10% bis 30%.
In naher Zukunft sollte sich das Konjunkturumfeld langsam erholen, sagte Müller voraus. Jedoch sei keine schnelle Erholung zu erwarten.
Die Nachfrage nach Erst- und Rückversicherungskapazitäten werde deshalb hoch bleiben und weiter zunehmen. Da die Kapazitäten weiterhin sehr knapp bleiben sollten, sieht Müller die Prämien mindestens auf hohem Niveau verharren. (© Dow Jones)




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