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Mehr wissen: Der Quadriga-Preis

veröffentlicht am 12.07.2011


"Die Quadriga" ist eine Auszeichnung, die seit 2003 in erster Linie durch prominente Preisträger bekannt wurde. So wurden schon im ersten Jahr unter anderen der Schauspieler Armin Müller-Stahl und der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker geehrt. Danach folgten in der Reihe der illustren Preisträger der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan und der afghanische Präsident Hamid Karsai, Helmut Kohl und der Aga Khan, Shimon Peres und Viktor Juschtschenko, Gerhard Schröder und Königin Silvia von Schweden, Peter Gabriel und die Plattform Wikipedia, José Manuel Barroso und Michael Gorbatschow, Giorgos Papandreou und die Bundeswehr.

 

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Berlin - "Die Quadriga" ist eine Auszeichnung, die seit 2003 in erster Linie durch prominente Preisträger bekannt wurde. So wurden schon im ersten Jahr unter anderen der Schauspieler Armin Müller-Stahl und der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker geehrt. Danach folgten in der Reihe der illustren Preisträger der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan und der afghanische Präsident Hamid Karsai, Helmut Kohl und der Aga Khan, Shimon Peres und Viktor Juschtschenko, Gerhard Schröder und Königin Silvia von Schweden, Peter Gabriel und die Plattform Wikipedia, José Manuel Barroso und Michael Gorbatschow, Giorgos Papandreou und die Bundeswehr.


Initiiert wurde die Auszeichnung, die an die Quadriga auf dem Brandenburger Tor erinnert, vom Verein Werkstatt Deutschland. Er sprach damals von einem "zukunftsorientierten Gestaltungspreis", der Persönlichkeiten des politischen, wirtschaftlichen, medialen und kulturellen Lebens für Weitsichtigkeit, Pragmatismus, Pioniergeist, Überzeugungskraft, Engagement und Glaubwürdigkeit würdigen sollte. Heute sitzen im Vorstand des Vereins ausweislich seines Internetauftritts unter anderen der frühere DDR-Ministerpräsident Lothar de Maiziére und der Bürgerrechtler Richard Schröder.


Die Preisvergabe wird jedoch inzwischen von der gemeinnützigen Netzwerk Quadriga gGmbH organisiert, wie ein Sprecher sagt. Die inzwischen heftig kritisierte Entscheidung für den russischen Ministerpräsidenten Wladimir Putin als Preisträger 2011 fiel den Angaben zufolge im Kuratorium.


Dort sitzen neben dem ehemaligen Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Wolf-Ruthart Born, Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, dem Grünen-Vorsitzenden Cem Özdemir und dem CDU-Außenpolitiker Philipp Mißfelder auch diverse Politikberater. Darunter sind Christian Angermayer von der Angermayer, Brumm&Lange Group, Margarita Mathiopoulos von der European Advisory Group und Georgia Tornow, Geschäftsführerin der Brainstream GmbH. Als Koordinatorin und Sprecherin der Netzwerk Quadriga gGmbH tritt die Publistizin Marie-Luise Weinberger auf, die gleichzeitig auch geschäftsführende Vorsitzende der Werkstatt Deutschland ist.  (© AP)



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