Designierter ISAF-Kommandeur unterstützt US-Truppenabzug
veröffentlicht am 28.06.2011

Der designierte ISAF-Kommandeur John Allen unterstützt den Umfang und den Zeitplan des von US-Präsident Barack Obama angekündigten Truppenabzugs aus Afghanistan. Der bis September 2012 geplante Abzug von 30.000 Soldaten werde die afghanische Führung davon überzeugen, dass sie die Zahl ihrer eigenen Sicherheitskräfte daraufhin erhöhen müsse, erklärte Allen. Eine besondere Herausforderung für die USA bestünde jedoch darin, den Wegfall Hunderter Ausbilder und Hilfsteams zu kompensieren, sagte er.
Washington - Der designierte ISAF-Kommandeur John Allen unterstützt den Umfang und den Zeitplan des von US-Präsident Barack Obama angekündigten Truppenabzugs aus Afghanistan. Der bis September 2012 geplante Abzug von 30.000 Soldaten werde die afghanische Führung davon überzeugen, dass sie die Zahl ihrer eigenen Sicherheitskräfte daraufhin erhöhen müsse, erklärte Allen. Eine besondere Herausforderung für die USA bestünde jedoch darin, den Wegfall Hunderter Ausbilder und Hilfsteams zu kompensieren, sagte er.
Andere militärische Führer wie der amtierende ISAF-Kommandeur und US-General David Petraeus haben erklärt, Obamas Pläne für einen Truppenabzug seien riskanter und aggressiver als es ihnen lieb sei.
Generalleutnant Allen wurde Ende April zum neuen ISAF-Kommandeur ernannt. Seine jüngsten Äußerungen stammen aus einem Fragebogen, den er für sein am (heutigen) Dienstag anberaumtes Nominierungsverfahren ausfüllte. Der Fragebogen lag der Nachrichtenagentur AP vor. (© AP)




Afghanistan-Krieg: Deutschland fürchtet schnellen Abzug Frankreichs
Ausbildung afghanischer Sicherheitskräfte wird für Deutschland teurer

