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Bayerns Kultusminister will die Hauptschule behalten

veröffentlicht am 27.06.2011


Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) lehnt das neue schulpolitische Konzept der CDU zur Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems und der Hauptschule ab. Vor dem Treffen des CDU-Bundesvorstands und der Entscheidung der Partei am Montag über ein bundesweit gültiges zweigliedriges Schulsystem sagte Spaenle im Deutschlandradio Kultur, die Abschaffung der Hauptschule als Kernschulart sei der falsche Schritt. Eine Pädagogik, die für alle das gleiche vorsehe, sei "ein Stück Retro-Pädagogik".

 

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Berlin - Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) lehnt das neue schulpolitische Konzept der CDU zur Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems und der Hauptschule ab. Vor dem Treffen des CDU-Bundesvorstands und der Entscheidung der Partei am Montag über ein bundesweit gültiges zweigliedriges Schulsystem sagte Spaenle im Deutschlandradio Kultur, die Abschaffung der Hauptschule als Kernschulart sei der falsche Schritt. Eine Pädagogik, die für alle das gleiche vorsehe, sei "ein Stück Retro-Pädagogik".


Mit dem neuen System der CDU werde einzelnen jungen Menschen die Möglichkeit genommen, eine passgenaue Bildungsmöglichkeit zu bekommen. Die von der Union in ihrem neuen schulpolitischen Konzept geplante Abschaffung der Hauptschule bedeute die Abkehr vom Weg der vertieften Berufsorientierung, fügte Spaenle hinzu. Trotz des Schülermangels müsse die Hauptschule als zusätzliche Schulform mit dem Fokus auf der vertieften Berufsorientierung erhalten bleiben.  (© AP)


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