Kindermord in Thüringen: Grundschüler werden psychologisch betreut
veröffentlicht am 27.06.2011

Nach dem Tod der siebenjährigen Mary-Jane sind an den beiden Grundschulen in Zella-Mehlis psychologisch geschulte Präventionsbeamte im Einsatz. Sie sollen auf die Fragen und Sorgen der Schüler, Eltern und Lehrer eingehen, sagte Thüringens Kultusminister Christoph Matschie (SPD) in der südthüringischen Ortschaft.
Zella-Mehlis - Nach dem Tod der siebenjährigen Mary-Jane sind an den beiden Grundschulen in Zella-Mehlis psychologisch geschulte Präventionsbeamte im Einsatz. Sie sollen auf die Fragen und Sorgen der Schüler, Eltern und Lehrer eingehen, sagte Thüringens Kultusminister Christoph Matschie (SPD) in der südthüringischen Ortschaft.
Er selbst sei an der Schule gewesen, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Nach Angaben von Bürgermeister Karl-Uwe Panse (parteilos) entscheidet der Stadtrat zudem am Dienstag darüber, ob ein Kondolenzbuch ausgelegt wird.
Das Mädchen war am Freitag auf dem Heimweg von der Schule verschwunden. Spaziergänger entdeckten die bekleidete Leiche des Kindes am Samstag an einem Bach in einem Wald unterhalb des Ruppberges. Für Montagabend wurde ein Trauergottesdienst in Zella-Mehlis angekündigt. (© AP)




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