FDP und CSU streiten über Mindestgehalt von Zuwanderern
veröffentlicht am 27.06.2011

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler spricht sich dafür aus, die Hürden für den Zuzug von hochqualifizierten Fachkräften aus dem Ausland zu senken. Dem "Hamburger Abendblatt" (Montagausgabe) sagte der FDP-Chef, der bisher vorgesehene Mindestverdienst von derzeit 66.000 Euro pro Jahr sei zu hoch.
Hamburg - Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler spricht sich dafür aus, die Hürden für den Zuzug von hochqualifizierten Fachkräften aus dem Ausland zu senken. Dem "Hamburger Abendblatt" (Montagausgabe) sagte der FDP-Chef, der bisher vorgesehene Mindestverdienst von derzeit 66.000 Euro pro Jahr sei zu hoch.
So seien in 2009 nur 169 Fachkräfte nach Deutschland gekommen. "Ich halte deshalb eine Gehaltsuntergrenze von 40.000 Euro für angemessen", sagte Rösler. Mit einer solchen Gehaltsuntergrenze könne nicht die Rede davon sein, dass damit der Zuwanderung in untere Lohngruppen und in die sozialen Sicherungssysteme Tür und Tor geöffnet werde.
Die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, sagte dagegen: "Wenn wir die Einkommensgrenze senken, senden wir ein falsches Signal zulasten der deutschen Beschäftigten." Man müsse daher genau überlegen, ob man sich von der Einkommensgrenze für Hochqualifizierte aus Drittstaaten verabschieden wolle. (© AP)




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