US-Präsident nimmt Gespräche über Schuldenobergrenze selbst in die Hand
veröffentlicht am 25.06.2011

US-Präsident Barack Obama hat sich in die festgefahrenen Gespräche über den kommenden Haushalt und die Schuldenobergrenze des Landes eingeschaltet. Er lud Führer beider Parteien zu Gesprächen ins Weiße Haus. Der Streit gilt als eine der härtesten Bewährungsproben für Obama seit Beginn seiner Amtszeit.
Washington - US-Präsident Barack Obama hat sich in die festgefahrenen Gespräche über den kommenden Haushalt und die Schuldenobergrenze des Landes eingeschaltet. Er lud Führer beider Parteien zu Gesprächen ins Weiße Haus. Der Streit gilt als eine der härtesten Bewährungsproben für Obama seit Beginn seiner Amtszeit.
Vizepräsident Joe Biden gelang es bislang nicht, den Konflikt beizulegen. Größte Streitpunkte sind dabei mögliche Einschnitte bei der staatlichen medizinischen Versorgung für ältere Menschen, Medicare, oder Steuererhöhungen. Die Republikaner hatten Gespräche darüber am Donnerstag abgebrochen.
Obamas Pressesprecher Jay Carney erklärte am Freitag, der Präsident wolle am Montag mit dem Führer der Demokraten im Senat, Harry Reid, und dann mit seinem republikanischen Kontrahenten Mitch McConnell sprechen.
Die US-Regierung hat die zulässige Schuldenobergrenze von 14,3 Billionen Dollar (9,9 Billionen Euro) bereits erreicht und das Finanzministerium kann einzelnen finanziellen Verpflichtungen derzeit nur noch über Ausnahmeregelungen nachkommen. Sollte bis zum 2. August keine Einigung erzielt werden, könnten die USA zahlungsunfähig werden. (© AP)




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