Deutschland setzt sich weiter für chinesischen Künstler ein
veröffentlicht am 24.06.2011

Die Bundesregierung will sich auch nach der Freilassung des chinesischen Künstlers Ai Weiwei für chinesische Dissidenten einsetzen. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sagte der "Bild"-Zeitung (Onlineausgabe): "Wir werden das Schicksal Ai Weiweis und das anderer Bürgerrechtler weiter auf die Tagesordnung setzen." Zwar sei Ai wieder bei seiner Familie.
Berlin - Die Bundesregierung will sich auch nach der Freilassung des chinesischen Künstlers Ai Weiwei für chinesische Dissidenten einsetzen. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sagte der "Bild"-Zeitung (Onlineausgabe): "Wir werden das Schicksal Ai Weiweis und das anderer Bürgerrechtler weiter auf die Tagesordnung setzen." Zwar sei Ai wieder bei seiner Familie. "Tatsache bleibt, dass seine Freiheit immer noch beklemmenden Einschränkungen unterliegt", sagte Westerwelle.
Nach Angaben des chinesischen Außenministeriums darf Ai Peking ein Jahr nicht verlassen. Ein Ministeriumssprecher erklärte, der Künstler habe zugegeben, "gewaltige Summen" an Steuern hinterzogen und entsprechende Dokumente vernichtet zu haben. Ai habe aber zugestimmt, seine Steuerschulden zu begleichen, hieß es weiter. (© AP)
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