Rotes Kreuz verlangt Lebenszeichen von verschlepptem israelischen Soldaten
veröffentlicht am 23.06.2011

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) fordert von palästinensischen Extremisten im Gazastreifen ein Lebenszeichen des vor fünf Jahren verschleppten israelischen Soldaten Gilad Schalit. Der IKRK-Generaldirektor Yves Daccord erklärte am Donnerstag, es sei inakzeptabel, dass keinerlei Informationen über Schalit vorlägen. Die im Gazastreifen herrschende Hamas wies nach Angaben des Roten Kreuzes Bitten um ein Treffen mit Schalit zurück.
Jerusalem - Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) fordert von palästinensischen Extremisten im Gazastreifen ein Lebenszeichen des vor fünf Jahren verschleppten israelischen Soldaten Gilad Schalit. Der IKRK-Generaldirektor Yves Daccord erklärte am Donnerstag, es sei inakzeptabel, dass keinerlei Informationen über Schalit vorlägen. Die im Gazastreifen herrschende Hamas wies nach Angaben des Roten Kreuzes Bitten um ein Treffen mit Schalit zurück.
Schalit wurde am 25. Juni 2006 von Extremisten mit Verbindungen zur Hamas verschleppt. Seit fast zwei Jahren gibt es kein Lebenszeichen von ihm. Damals veröffentlichte die Hamas Videoaufnahmen des Soldaten. Hamas-Sprecher Sami Abu Suhru warf dem Roten Kreuz vor, für den israelischen Geheimdienst zu arbeiten. Schalit könne gegen palästinensische Häftlinge in Israel ausgetauscht werden, sagte er. (© AP)
Lesen Sie auch: Daimler startet Verkauf des Fuso Canter Eco Hybrid in Japan
Die Daimler-Tochter Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation (MFTBC) startet den Verkauf des Fuso Canter Eco Hybrid in Japan. Den Leicht-Lkw, der im November 2011 erstmals auf der Tokyo Motor Show präsentiert wurde, führt Fuso ab dem dritten Quartal dieses Jahres auch in Europa und weiteren internationalen Märkten ein. zur Nachricht >>




Rotes Kreuz verlangt Lebenszeichen von verschlepptem israelischen Soldaten
Weiter Verhandlungen über Gefangenenaustausch mit Hamas

