Deutschland begrüßt Pläne zum Rückzug von US-Truppen aus Afghanistan
veröffentlicht am 23.06.2011

Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat den von US-Präsident Barack Obama angekündigten Abzug von US-Truppen aus Afghanistan begrüßt und das Ziel bekräftigt, auch die deutschen Streitkräfte zum Jahresende zu reduzieren. "Die Abzugsperspektive wird nun konkret", sagte der FDP-Politiker am frühen Donnerstagmorgen kurz nach seiner Ankunft in der sudanesischen Hauptstadt Khartum. "Auch unser Ziel ist es, Ende dieses Jahres unser eigenes deutsches Truppenkontingent erstmalig reduzieren zu können."
Khartum - Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat den von US-Präsident Barack Obama angekündigten Abzug von US-Truppen aus Afghanistan begrüßt und das Ziel bekräftigt, auch die deutschen Streitkräfte zum Jahresende zu reduzieren. "Die Abzugsperspektive wird nun konkret", sagte der FDP-Politiker am frühen Donnerstagmorgen kurz nach seiner Ankunft in der sudanesischen Hauptstadt Khartum. "Auch unser Ziel ist es, Ende dieses Jahres unser eigenes deutsches Truppenkontingent erstmalig reduzieren zu können."
Obama hatte zuvor den Anfang vom Ende des Kriegs in Afghanistan und eine Truppenreduzierung um 33.000 US-Soldaten bis Sommer 2012 verkündet. Die Rede des US-Präsidenten sei ein klares Bekenntnis zu der internationalen Strategie, die Verantwortung für die Sicherheit schrittweise an die Afghanen zu übergeben, betonte Westerwelle. (© AP)
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