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Griechenlandhilfe: Merkels "Offenbarungseid"

veröffentlicht am 20.06.2011


Die SPD wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Versagen in der Griechenlandkrise vor. Merkel sei "eingeknickt" und habe einen "Offenbarungseid" leisten müssen, kritisierte Generalsekretärin Andrea Nahles am Montag nach einer Sitzung des SPD-Präsidiums in Berlin. "Die privaten Gläubiger dürfen sich jetzt weiter aus dem Staub machen."

 

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Berlin - Die SPD wirft Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Versagen in der Griechenlandkrise vor. Merkel sei "eingeknickt" und habe einen "Offenbarungseid" leisten müssen, kritisierte Generalsekretärin Andrea Nahles am Montag nach einer Sitzung des SPD-Präsidiums in Berlin. "Die privaten Gläubiger dürfen sich jetzt weiter aus dem Staub machen."


Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hatten sich grundsätzlich auf eine freiwillige Beteiligung privater Investoren an den Sanierungskosten Griechenlands geeinigt. Zähe Verhandlungen der Euro-Finanzminister blieben aber zunächst ohne eine Lösung. Auch über das zweite Rettungspaket von rund 110 Milliarden Euro gibt es noch keine Einigung.


Dieses zweite Paket solle lediglich die Kredite der Banken bedienen, kritisierte Nahles. "Das ist zu kurz gesprungen". Notwendig sei vielmehr ein Investitionsprogramm für Griechenland, das "breite Unterstützung für Strukturreformen" brauche.  (© AP)



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