Griechenland-Rettung: Schäuble will ein gutes Ergebnis erzielen
veröffentlicht am 20.06.2011

Der Privatsektor wird laut Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble auch auf rein freiwilliger Basis einen deutlichen Beitrag zur Griechenland-Rettung beitragen. Man müsse den privaten Gläubigern "die Situation hinreichend klar erörtern", dann hätten alle ein Interesse daran, "dass wir die Situation gut bewältigen können", sagte er am Montag auf einem Eurogruppen-Treffen in Luxemburg. "Ich bin zuversichtlich, dass wir auf diesem Weg ein gutes Ergebnis erzielen können."
Luxemburg - Der Privatsektor wird laut Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble auch auf rein freiwilliger Basis einen deutlichen Beitrag zur Griechenland-Rettung beitragen. Man müsse den privaten Gläubigern "die Situation hinreichend klar erörtern", dann hätten alle ein Interesse daran, "dass wir die Situation gut bewältigen können", sagte er am Montag auf einem Eurogruppen-Treffen in Luxemburg. "Ich bin zuversichtlich, dass wir auf diesem Weg ein gutes Ergebnis erzielen können."
Die Finanzminister der Eurostaaten hatten sich in der Nacht darauf verständigt, dass Banken und Investitionsfonds auf "informellem und freiwilligem" Wege die Laufzeiten für abgelaufene Griechen-Anleihen verlängern sollen. Zwar solle dadurch der Druck Athens, seine Schulden bedienen zu müssen, substanziell verringert werden. Doch müsse alles getan werden, um einen teilweisen Kreditausfall Griechenlands zu verhindern, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung.
Die Abwägung zwischen Druck und Freiwilligkeit sei ein "schmaler Grat", sagte Schäuble. (© AP)




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