Frankreich will Lebensmittelpreise regulieren
veröffentlicht am 14.06.2011

Im Kampf gegen steigende Lebensmittelpreise dringt Frankreich auf eine stärkere Regulierung der Rohstoffmärkte. Akzeptable Preise seien Voraussetzung für das Überleben der Menschen, sagte Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy auf einer Konferenz der Europäischen Kommission am Dienstag in Brüssel. Für die starken Preisschwankungen macht Sarkozy Finanzgeschäfte verantwortlich.
Brüssel - Im Kampf gegen steigende Lebensmittelpreise dringt Frankreich auf eine stärkere Regulierung der Rohstoffmärkte. Akzeptable Preise seien Voraussetzung für das Überleben der Menschen, sagte Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy auf einer Konferenz der Europäischen Kommission am Dienstag in Brüssel. Für die starken Preisschwankungen macht Sarkozy Finanzgeschäfte verantwortlich. Daher fordert er von Spekulanten, ihre Geschäfte mit Bareinlagen abzusichern.
Den Vorwurf des Protektionismus wies der Präsident zurück. Immerhin sei die EU der größte Importeur der Welt, sagte er. Die G20-Gemeinschaft müsse aber die richtigen Lehren aus der jüngsten Wirtschafts- und Finanzkrise ziehen. Die Rohstoffmärkte werden Thema beim Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrienationen und Schwellenländer Anfang November im südfranzösischen Cannes sein. Sarkozy sprach sich zudem für mehr Transparenz auf den Rohstoff- und Energiemärkten aus, um Korruption entgegenzuwirken. (© AP)
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