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Libyen-Krieg: Deutschland erkennt Nationalen Übergangsrat an

veröffentlicht am 13.06.2011


Bei einem überraschenden Besuch in der libyschen Rebellenhochburg Bengasi hat Außenminister Guido Westerwelle den Nationalen Übergangsrat als "die legitime Vertretung des libyschen Volkes" anerkannt. Das sagte Westerwelle am Montag bei einem Treffen mit Vertretern der Organisation. Bisher war nur von "einer" legitimen Vertretung die Rede gewesen.

 

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Berlin - Bei einem überraschenden Besuch in der libyschen Rebellenhochburg Bengasi hat Außenminister Guido Westerwelle den Nationalen Übergangsrat als "die legitime Vertretung des libyschen Volkes" anerkannt. Das sagte Westerwelle am Montag bei einem Treffen mit Vertretern der Organisation. Bisher war nur von "einer" legitimen Vertretung die Rede gewesen.


"Unser Besuch in Bengasi zeigt: Deutschland ist ein Freund und Partner der demokratischen Kräfte im Land", sagte Westerwelle nach Angaben des Auswärtigen Amtes weiter. "Wir werden den Nationalen Übergangsrat beim Aufbau eines demokratischen und rechtsstaatlichen Libyens nach besten Kräften unterstützen."


Westerwelle und Entwicklungsminister Dirk Niebel (beide FDP) waren nach Angaben des Auswärtigen Amtes am Montagmittag in der Stadt Bengasi im Osten des nordafrikanischen Landes eingetroffen, wo sie Vertreter des Nationalen Übergangsrats trafen und erste Möglichkeiten der Zusammenarbeit nach einem Sturz Gaddafis ausloten wollten. Zugleich kündigten sie weitere Nothilfen in Millionenhöhe an.  (© AP)



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