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EHEC-Fund auf Gurke in Magdeburg ist keine neue Spur

veröffentlicht am 09.06.2011


Der Chefarzt einer Leipziger Klinik für Infektiologie, Bernhard Ruf, hält den Fund des gefährlichen EHEC-Erregers auf einer Gurke im Biomüll in Magdeburg für keine neue Spur bei der Suche nach der Quelle des Darmkeims. "Sie können in vielen Biotonnen wahrscheinlich EHEC finden", sagte der Infektiologe am Donnerstag im ARD-"Morgenmagazin".

 

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Köln - Der Chefarzt einer Leipziger Klinik für Infektiologie, Bernhard Ruf, hält den Fund des gefährlichen EHEC-Erregers auf einer Gurke im Biomüll in Magdeburg für keine neue Spur bei der Suche nach der Quelle des Darmkeims. "Sie können in vielen Biotonnen wahrscheinlich EHEC finden", sagte der Infektiologe am Donnerstag im ARD-"Morgenmagazin".


Die Essensreste brüteten in der momentanen Sommerhitze über mehrere Tage in diesen Tonnen, was die Entwicklung zahlreicher Bakterien begünstige. Der Fund bringe gar nichts auf der Suche nach der EHEC-Quelle, sagte er.


Ruf zeigte sich dennoch zuversichtlich, dass die EHEC-Epidemie in einigen Wochen durchgestanden ist. Solche Ausbrüche dauerten nicht ein halbes Jahr oder länger, sagte er. Zudem sei eine Übertragung von Mensch zu Mensch mit vernünftiger Händehygiene sehr unwahrscheinlich. Ansteckungen über diesen Weg seien nur Einzelfälle und erklärten die flächendeckende Ausbreitung des Erregers in Norddeutschland nicht, betonte Ruf.  (© AP)



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