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Motorrad-Grand Prix von Katalonien: Lüthi stürzt in der sechsten Runde

veröffentlicht am 06.06.2011


Statt dem angepeilten Podestplatz wartete beim Motorrad-Grand Prix von Katalonien das Pech auf Thomas Lüthi: Der 24jährige Interwetten Paddock Moto2-Pilot, der schon im nassen Warm Up-Training am Vormittag einen Ausrutscher erlebt hatte, stürzte im Rennen erneut. Vom vierten Startplatz ins Rennen gegangen, war Lüthi zunächst in die Verfolgergruppe zurückgefallen und lag nach einer Runde auf dem neunten Platz.

 

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Gzira - Statt dem angepeilten Podestplatz wartete beim Motorrad-Grand Prix von Katalonien das Pech auf Thomas Lüthi: Der 24jährige Interwetten Paddock Moto2-Pilot, der schon im nassen Warm Up-Training am Vormittag einen Ausrutscher erlebt hatte, stürzte im Rennen erneut. Vom vierten Startplatz ins Rennen gegangen, war Lüthi zunächst in die Verfolgergruppe zurückgefallen und lag nach einer Runde auf dem neunten Platz.


In der vierten Runde verdrängte er den Japaner Yuki Takahashi vom siebten Platz und ging eingangs der sechsten Runde am Italiener Simone Corsi vorbei auf Rang sechs. Lüthi fuhr mit souverän schnellem Rhythmus und wäre im Rennverlauf sicher noch sehr weit nach vorn gekommen. Dann aber rutschte ohne Vorwarnung das Hinterrad weg. Lüthi hätte seinen Highsider fast noch abgefangen, doch weil der hinterher fahrende Takahashi nicht mehr ausweichen konnte, war das Rennen Sekundenbruchteile später für beide Piloten zu Ende.


"Schon mein Start ist schief gegangen. Das Motorrad machte ein Wheelie, ich musste das Gas zurückdrehen und habe einige Positionen verloren. Dann bin ich allerdings gut in der Verfolgergruppe mitgeschwommen. Ich sah, dass Stefan Bradl an der Spitze nicht wegfahren konnte und war eigentlich gar nicht auf Angriff aus. Trotzdem schmierte mir dann ausgangs einer Rechtskurve das Hinterrad weg. Ich hatte einen Highsider und landete wieder halb auf dem Motorrad. Dann berührte mich Yuki Takahashi, der nicht mehr ausweichen konnte, und wir sind beide gestürzt", erklärt Lüthi den Sturz.


Team Manager Terrell Thien zeigt sich erleichtert, dass seinem Schützling nichts passiert ist: "Bis auf ein paar blaue Flecken scheint alles okay zu sein, was schon deshalb wichtig ist, weil die nächsten drei Rennen kurz aufeinander folgen."   



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