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25. Juni 2009
Politik streitet weiter über Quelle-Kredit
Berlin - Das zum insolventen Arcandor-Konzern gehörende Versandhaus Quelle muss offenbar weiter um den Druck seines nächsten Katalogs bangen. Auslöser für die Unsicherheit ist nach einem Bericht des «Handelsblatts» ein massiver Streit zwischen der Bundesregierung und dem Land Bayern, in dem Quelle seinen Firmensitz hat.
Wie das «Handelsblatt» und ZDF übereinstimmend aus dem Bundeswirtschafts- und Bundesfinanzministerium erfuhren, hat man sich noch nicht auf die Gewährung eines 50-Millionen-Euro-Kredits für das Versandhaus verständigen können. Zuvor hatte Bayern nach einer Sitzung des Bürgschaftsausschusses des Bundes, an der auch Vertreter der bayerischen Landesregierung teilgenommen hatten, erklärt, die Gewährung des rettenden Massekredits über 50 Millionen Euro für den Druck des Katalogs sei beschlossene Sache.
Es sei nicht abschließend entschieden, ob man Quelle den Kredit gewähren könne, hieß es später aus den beiden Bundesministerien. Die öffentliche Darstellung der bayerischen Seite, es gehe allenfalls noch um die Klärung technischer Details, sei falsch. Nach wie vor fehle es an Sicherheiten, hieß es in den Berliner Ministerien. Es würden voraussichtlich noch einige Tage vergehen, ehe man den Fall abschließend beurteilen könne, schreibt das «Handelsblatt».

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