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25. Juni 2009
Zugang zu Google in China unterbrochen
Peking - Internet-Nutzer in China hatten am Donnerstag keinen Zugang mehr zu den Google-Diensten. Weder die Hauptseite des Angebots noch die chinesische Version war erreichbar. «Wir untersuchen die Angelegenheit und hoffen, dass der Dienst bald wiederhergestellt wird», sagte Google-Sprecher John Pinette in Hongkong. Eine chinesische Meldestelle für «illigale Internet-Informationen» hat Google kürzlich vorgeworfen, Links zu «vulgären und obszönen» Websites zu ermöglichen.
Unterdessen forderte die US-Regierung die Behörden in China auf, auf ihre Pläne für die Einführung eines Internet-Filters auf allen neu verkauften Personalcomputern zu verzichten. In einem Brief an die zuständigen Behörden in Peking erklärten Wirtschaftsminister Gary Locke und der Handelsbeauftragte Ron Kirk, die Anordnung könnte einen Verstoß gegen die chinesischen Verpflichtungen zum freien Handel darstellen. Auch hätten die PC-Hersteller nicht genügend Zeit gehabt, um die Anordnung umzusetzen.
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Die ägyptische Muslimbruderschaft hat den Militärrat zur Entlassung der Übergangsregierung aufgefordert. Mahmud Goslan von der Bruderschaft, die über fast die Hälfte der Sitze im neu gewählten ägyptischen Parlament verfügt, sagte am Donnerstag, die Interimsregierung sei mit der Bewältigung der Sicherheitsprobleme des Landes überfordert. Dies könne eine Regierung besser, wenn sie den Rückhalt des Parlaments hätte. In der vergangenen Woche waren bei Ausschreitungen nach einem Fußballspiel in Port Said mindestens 89 Menschen ums Leben gekommen. Goslan forderte den Militärrat auf, einen Ministerpräsidenten der Muslimbruderschaft zu benennen, der dann eine Regierung bilden sollte. zur Nachricht >>

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