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Hauptschule vor dem Ende

veröffentlicht am 29.05.2011


Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) erwartet, dass die Hauptschule aus der deutschen Bildungslandschaft verschwindet. "Deutlich zurückgehende Schülerzahlen führen in den Ländern dazu, dass Hauptschule und Realschule zu einer Oberschule verbunden werden", sagte Schavan dem "Hamburger Abendblatt" (Montagausgabe) laut Vorabbericht. "So ein Prozess dauert, ist aber eine realistische Zukunftsperspektive."

 

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Hamburg - Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) erwartet, dass die Hauptschule aus der deutschen Bildungslandschaft verschwindet. "Deutlich zurückgehende Schülerzahlen führen in den Ländern dazu, dass Hauptschule und Realschule zu einer Oberschule verbunden werden", sagte Schavan dem "Hamburger Abendblatt" (Montagausgabe) laut Vorabbericht. "So ein Prozess dauert, ist aber eine realistische Zukunftsperspektive."


Die Ministerin sagte, das pädagogische Konzept der Hauptschule müsse auch in einem zweigliedrigen Schulsystem Eingang finden. "Ostdeutschland hat damit gute Erfahrungen gemacht", sagte Schavan. Schulen an sozialen Brennpunkten müssten so ausgestattet sein, dass sie zu attraktiven Bildungsorten werden.


"Wir müssen die Lehrerausbildung professionalisieren - vor allem auf dem Feld der Integration", sagte Schavan. Die Finanzierung solle durch die sogenannte demographische Rendite erfolgen. "Das Geld, das durch den Rückgang der Schülerzahlen frei wird, muss im Bildungssystem bleiben", forderte die Ministerin.  (© AP)



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