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24. Juni 2009

Anwälte fordern weitere Zeugen für Suu Kyi



Rangun - Anwälte der inhaftierten birmanischen Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi haben am Mittwoch beim höchsten Gericht des Landes die Zulassung von zwei wichtigen Zeugen beantragt, die bislang vom laufenden Verfahren ausgeschlossen sind. Wann das Gericht über den Antrag entscheidet, war zunächst nicht klar. Der Prozess soll am Freitag fortgesetzt werden, wird aber möglicherweise bis zur Entscheidung über den Antrag verschoben.

Suu Kyi wird beschuldigt, die Auflagen ihres Hausarrests verletzt zu haben, weil im Mai ein ungebetener Besucher aus den USA über einen See zu ihrem Haus schwamm und dort zwei Tage lang blieb. Das zuständige Gericht hatte zunächst nur einen von vier Zeugen der Verteidigung zugelassen. Auf einen Berufungsantrag hin entschied das oberste Gericht, dass ein weiterer gehört werden soll. Die Anwälte wollen auch die Zulassung der beiden anderen Zeugen noch erreichen.

Die Oppositionsführerin verbrachte 13 der vergangenen 19 Jahre im Gefängnis oder unter Hausarrest.


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