Ab Juli nur noch mit SIM-Karte Handy-Notruf möglich
veröffentlicht am 24.06.2009

Ab 1. Juli sind Handy-Notrufe nur noch dann möglich, wenn im Gerät eine betriebsbereite SIM-Karte eingelegt ist. Damit solle Missbrauch der Notrufnummer vermieden werden, teilte der Branchenverband Bitkom am Mittwoch in Berlin mit.
Berlin - Ab 1. Juli sind Handy-Notrufe nur noch dann möglich, wenn im Gerät eine betriebsbereite SIM-Karte eingelegt ist. Damit solle Missbrauch der Notrufnummer vermieden werden, teilte der Branchenverband Bitkom am Mittwoch in Berlin mit. Bislang waren Notrufe auch ohne funktionierende SIM-Karte möglich. Damit tritt eine Änderung der Notrufverordunung des Telekommunikationsgesetzes in Kraft.
Durch die neue Regelung sei es nun einfacher, die Daten der Anrufer zu ermitteln, sagte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer. Die Rufnummer würde auch dann an die Notrufleitstelle übermittelt, wenn Handynutzer ihre Rufnummernübermittlung ausgeschaltet haben.
Die Notrufnummer 112 könne europaweit kostenlos von Fest- und Mobiltelefonen angerufen werden. Die 112 verbindet den Anrufer sofort mit der nächstgelegenen Leitstelle von Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr. (© AP)




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