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24. Juni 2009

Brian Wilson präsentiert die Größten Hits der Beach Boys



Frankfurt/Main - Brian Wilson hat sich viel vorgenommen: Auf seiner Europatournee im Juli will er ganz viele Hits der Beach Boys spielen. «Hoffentlich wird ein gutes Lied verstanden», sagt er im AP-Gespräch. Aber eigentlich hat er keine Bedenken: «Europa ist mein Favorit. Die Leute in Europa wissen Musik viel mehr zu schätzen als die Amerikaner.»

Seit der Überwindung seines berüchtigten Lampenfiebers nach der Veröffentlichung seines Comeback-Albums «Imagination» 1998 hat der allseits als Genius der Popmusik respektierte Wilson die Projekte zu Ende gebracht, an denen er in den 60er Jahren fast zerbrochen war: Die «Pet Sounds» zelebrierte er 2002 in voller Länge auf die Bühne, die damals unvollendet gebliebene «Teenager-Symphonie an Gott» mit dem Titel «Smile» kam 2004 heraus. Im vergangenen August erschien mit «The Lucky Old Sun» ein international viel beachtetes Spätwerk.

67 Jahre ist Wilson jetzt alt, hat seine robuster wirkenden Brüder Dennis (1983 verunglückt) und Carl (1998 an Krebs gestorben) überlebt. Mit den beiden verbliebenen Beach-Boys-Mitgliedern Mike Love und Alan Jardine gibt es wohl keine Kommunikation mehr. «Ich denke nicht, dass wir noch einmal zusammenkommen. Es gibt heftige Gefühle zwischen uns.» Wilson mag nicht über die Vergangenheit sprechen - «nächste Frage!»

Die Band, die ihn begleitet, lobt Wilson in den höchsten Tönen. Sie hat ihn bereits bei der Verwirklichung der «Pet Sound»-Konzerte und des «Smile-Projekts entscheidend geholfen. «Die sind besser als die Beach Boys. Sie singen besser, sie singen süßer, sie können mehr und bessere Rhythmen spielen. Sie sind fantastisch! Eine fanatastische Gruppe!»  weiterlesen >>


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